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Links: Chrom hat mit insgesamt sechs Spin-ungepaarten Elektronen in den äußeren 4s- und 3d- Orbitalen eine besondere Elektronenkonfiguration. Der Spin ist in der Abbildung als Pfeil dargestellt. Durch die ungepaarten Spins entsteht ein permanentes magnetisches Moment, das Chromatome magnetisch macht.

Rechts: Ein Chromatom (orange) auf einer Niob-Oberfläche (grau) führt durch die Wechselwirkung der Spins dazu, dass lokal die supraleitenden Cooper-Paare (blau) aufgebrochen werden. An dieser Stelle bilden sich diskrete Zustände aus, hier durch eine Wellenfunktion dargestellt. Wenn mit der Spitze des Rastertunnelmikroskops ein zweites Chromatom nahe an ein anderes gebracht wird, kommt es zunächst zur Wechselwirkung (rechts, Mitte) und dann zur Hybridisierung (rechts, unten) dieser Zustände.

© links: Küster F.; rechts: Küster, F. et al. Long range and highly tunable interaction between local spins coupled to a superconducting condensate. Nat Commun 12, 6722 (2021) // CC BY 4.0

Zwischen Spitze und Probe wird eine Spannung angelegt. Der messbare Tunnelstrom ermöglicht eine extrem präzise Positionierung der Spitze. Durch die Rückkopplung lässt sich im Konstanten-Strom-Modus eine topografische Karte der Probe mit atomarer Auflösung erstellen.

© F. Küster, MPI für Mikrostrukturphysik // CC BY-NC-SA 4.0

Im Puddingexperiment untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie sich der regelmäßige Konsum von fett- und zuckerreichen Lebensmitteln auswirkt.

© MPG

Mögliche Folgen von unkontrollierbarem Stress. Globale Prävalenz von schweren depressiven Störungen vor und während der COVID-19-Pandemie nach Alter und Geschlecht.

© Quelle: Lancet 2021; 398: 1700–12, Fig. 1 (Auszug); https://doi.org/ 10.1016/S0140-6736(21)02143-7 / CC BY 4.0

In der natürlichen Sprachverarbeitung ist eine Worteinbettung eine Darstellung eines Wortes. In der Regel handelt es sich bei der Darstellung um einen Vektor, der die Bedeutung des Wortes so kodiert, dass bei Wörtern, die im Vektorraum näher beieinander liegen, eine ähnliche Bedeutung zu erwarten ist. Der Vektor kann dabei vieldimensional sein, hier ist ein Beispiel in 2D dargestellt. Dabei werden Wörter gemäß ihrer Bedeutung in die Dimensionen Alter und Geschlecht eingeordnet.

© MPG

Im Wissensgraphen (links) repräsentieren die Kreise (Eckpunkte) wissenschaftliche Konzepte. Jedes Mal, wenn zwei Konzepte gemeinsam in einem Titel oder der Zusammenfassung einer wissenschaftlichen Arbeit erscheinen, wird eine Verbindungslinie (Kante) gezogen. Der gelbe und der blaue Teilgraph repräsentieren die Arbeit zweier Forschender, für die ein gemeinsamer Forschungsvorschlag gesucht wird. Die Merkmale der Konzepte im Wissensgraphen (Mitte) beeinflussen das Interesse an den Forschungsvorschlägen erheblich. Auf Grundlage dieser Daten wurde ein maschinelles Lernmodell trainiert, um den Grad des Interesses allein auf der Grundlage dieser Eigenschaften vorherzusagen. Als Lernmodell wurde ein kleines neuronales Netz (rechts) mit einer verborgenen Schicht und einem Ausgabeneuron genutzt (s. Techmax 34, Abb. B).

© Verändert nach: Gu & Krenn (2024): Generation and human-expert evaluation of interesting research ideas using knowledge graphs and large language models; OpenReview.net / CC BY 4.0

Das Diagramm zeigt die prozentuale Abschwächung des Sternlichts durch die Planetenatmosphäre in verschiedenen Wellenlängen, wenn der Planet WASP-39b vor dem Stern vorbeizieht (schwarze Punkte: Messwerte; dazugehörige Linien: Messunsicherheiten). Computerberechnungen (s. farbige Flächen) ergeben, dass vor allem Wasser, Kohlenstoffdioxid und Kohlenstoffmonoxid vorkommen.

© Z. Rustamkulov et al., Nature Vol. 614, 659 (2023) // CC BY 4.0

Läuft der Planet vor seinem Mutterstern vorüber, spiegelt sich das im regelmäßigen Abfall und Anstieg der Helligkeitskurve.

© Verändert nach NASA Ames // Public Domain

Der Planet „zerrt“ an seinem Mutterstern. Dadurch bewegt sich dieser um den gemeinsamen Schwerpunkt des Systems. Sein Licht erscheint abwechselnd blau- und rotverschoben. Die Radialgeschwindigkeitsmethode misst diesen Dopplereffekt.

© Verändert nach European Southern Observatory // CC BY 4.0

Oben links: Klassisches Polyethylen mit einer reinen Kohlenwasserstoffkette.  Rechts: PE-artiger Polyester mit „Sollbruchstellen“.

Unten: Ein PE-artiger Polyester, in diesem Beispiel Polyester-2,18 mit Ethylenglykol als Co-Monomer, wird in Wasser oder Alkohol zwischen 150 – 180°C für wenige Stunden erhitzt. Da langkettige Dicarbonsäuren hervorragend kristallisieren und sich Glykol gut destillieren lässt, werden die Edukte bei voller Qualität in nahezu quantitativer Ausbeute zurückerhalten.

© M. Häußler, MPI für Kolloid- und Grenzflächenforschung / CC BY-NC-SA 4.0