Am 7. Mai 2026 startet die MS Wissenschaft ihre diesjährige Tour. Von Berlin aus fährt das Ausstellungsschiff nach Polen und danach durch Deutschland und Österreich. Insgesamt steuert es rund 35 kleine und große Städte an (> Tourplan). An Bord dreht sich alles um das Thema Medizin der Zukunft. Der Eintritt ist frei.
Die Exponate und das Veranstaltungsprogramm richten sich an Besucherinnen und Besucher ab 12 Jahren. Für Schulen werden Materialien und Workshops angeboten.
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Forschende haben ihre Arbeit in Exponate zum Anfassen, Experimentieren und Mitmachen verwandelt. Sie zeigen, wie sie mit ihren Ideen schon heute die Medizin von morgen gestalten. Die Ausstellung nimmt die medizinische Forschung auf drei Ebenen unter die Lupe: von den kleinsten Vorgängen in den Zellen über das Zusammenspiel von Körper, Psyche und neuen Technologien bis zu äußeren Einflüssen von Gesellschaft und Umwelt, die unser Leben prägen. An rund 30 Exponaten können Schülerinnen und Schüler in der Ausstellung selbst aktiv werden. Das schwimmende Science Center ist ein Gemeinschaftsprojekt von Forschungsinstituten, Hochschulen sowie weiteren Partnern. Auch Max-Planck-Institute beteiligen sich an Exponaten für die Ausstellung.
Auf der Suche nach der „Magic Bullet“: Die „Magic Bullet“, auf Deutsch als „Zauberkugel“ bekannt, bezeichnet eine Arznei, die ganz gezielt auf Krankheitserreger wirkt und dabei dem Körper des Menschen nicht schadet. Die Medizin der Zukunft nutzt Computeranalysen und automatisierte Tests, um neue Angriffspunkte gegen Erreger zu entdecken – von chemischen Wirkstoffen bis zu biologischen Molekülen, die gezielt an bestimmte Zellteile, wie Proteine und RNAs, binden. (Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie)
Gaming für die Wissenschaft: Das Gehirn bestimmt, wie wir uns fühlen – aber wie? Diese Frage untersucht die „Brain Explorer”-App mittels kurzer, unterhaltsamer Smartphone-Spiele. Die Spiele testen verschiedene Hirnfunktionen, beispielsweise wie wir Entscheidungen treffen. (Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik)
Elderbot: Einsamkeit betrifft viele Menschen, besonders im höheren Alter. Sie kann ernsthaft krank machen und geht mit einem erhöhten Risiko für Depressionen, kognitiven Einbußen sowie einer verkürzten Lebenserwartung einher. Hier soll der „Elderbot“ helfen: ein digitaler Gesprächspartner für Menschen ab 60 Jahren. Mithilfe künstlicher Intelligenz hört er zu, stellt Fragen und macht Mut. Doch wie viel Nähe kann eine KI geben? Und wo brauchen wir echte menschliche Begegnungen? (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung)
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In einer Demokratie zu leben ist nicht selbstverständlich. „Demokratie ist Arbeit, Demokratie ist nicht voraussetzungslos und Demokratie ist nicht garantiert“, sagt Ralph Hertwig vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Er erklärt in dem Video, wodurch Demokratie unter Druck gerät, was sie schützt und welche Rolle die Öffentlichkeit dabei spielt.
Im Universum gibt es unzählige Orte, über die wir noch sehr wenig wissen. Im Fokus der Forschung stehen sogenannte Exoplaneten, die um andere Sterne kreisen. Wie spüren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler solche Himmelskörper auf und mit welchen Methoden untersuchen sie diese fernen Welten? Gibt es vielleicht sogar Leben auf einem Exoplaneten? In dieser Folge beantwortet Astrophysikerin Eva-Maria Ahrer vom Max-Planck-Institut für Astronomie die Fragen des Wissenschaftsjournalisten Stefan Geier.
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Ein Forschungsteam hat die Evolution der Ackerschmalwand über zehn Jahre an 30 Standorten weltweit untersucht. Ihre Ergebnisse zeigen, dass genetische Vielfalt entscheidend für das Überleben von Pflanzenpopulationen ist. Die untersuchten Anpassungen betreffen Gene, die Trockentoleranz und Blütezeit beeinflussen. Die Evolution kann bei ausreichender genetischer Vielfalt innerhalb von drei bis fünf Jahren erfolgen. Die Studie betont die Bedeutung der genetischen Vielfalt für das Überleben seltener Pflanzen und den Umgang mit Klimaveränderungen.
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Das MAX-Heft greift den Rückgang der Artenvielfalt bei heimischen Vogelarten auf und erklärt die Bedeutung der genetischen Vielfalt am Beispiel des Vogelzugs.
Foto auf der Startseite: © IBushuev/iStockphoto.com
Foto oben: © Emma Vidal für Moisés Expósito-Alonso/ UC Berkeley
Das Kärtchenset „CETCH-it!“ wurde passend zum BIOMAX-Heft „Grünes Tuning – Künstliche Fotosynthese“ entwickelt. Schülerinnen und Schüler können damit die Entwicklung eines künstlichen Stoffwechselweges nachvollziehen. Zum Kärtchenset stehen ein Vorschlag für eine Unterrichtseinheit inklusive Aufgaben für Schülerinnen und Schüler sowie ein separates Arbeitsblatt zur Verfügung. Lehrkräfte können einen Klassensatz der Kärtchen in gedruckter Form kostenfrei bestellen.
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Eröffnet die künstliche Fotosynthese einen Weg, um aus CO2 nachhaltig Rohstoffe zu produzieren? Mit einem synthetisch-biologischen Ansatz optimieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schrittweise die Fotosynthese und entwickeln dabei auch ganz neue Stoffwechselwege, die in der Natur nicht zu finden sind. Helena Schulz-Mirbach beantwortet in dem Video Fragen zu ihrer Forschung am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg.
Als sie vor Pandemien in der Zukunft warnten, wurden sie nicht gehört. Als die Welt von der COVID-19-Pandemie heimgesucht wird, müssen dieselben Wissenschaftler nicht nur gegen das Virus kämpfen, sondern auch gegen eine Welle von Fehlinformationen, Verschwörungstheorien und politischer Schuldzuweisung, die drohen, die Wahrheit zu überlagern. Der Film erzählt ihre Geschichte.
Zu Beginn des Jahres gibt es eine Reihe an Preview-Terminen zum Dokumentarfilm BLAME mit anschließenden Gesprächen. In drei Städten finden die Gespräche in Zusammenarbeit mit der Max-Planck-Gesellschaft statt.
Köln, 3. Februar 2026
Nach der Filmvorführung Gespräch mit dem Regisseur Christian Frei und Dr. Leon Wansleben, Forschungsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln (Forschungsthema „Umstrittene Ökologien“), moderiert von Carolin Riethmüller, Wissenschaftsjournalistin und Dokumentarfilmerin.
Berlin, 6. Februar 2026
Nach der Filmvorführung Gespräch mit dem Regisseur Christian Frei und Dr. Philipp Lorenz-Spreen, Gastwissenschaftler am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin sowie Forschungsgruppenleiter an der TU Dresden (Forschungsthema: Der selbstorganisierte Online-Diskurs und dessen Auswirkungen auf Demokratien weltweit). Moderation: Dr. Dorothee Nolte, Tagesspiegel
München, 7. Februar 2026
Nach der Filmvorführung Gespräch mit dem Regisseur Christian Frei, Prof. John Briggs, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie, Dr. Christina Beck, Leiterin Kommunikation der Max-Planck-Gesellschaft und Dr. Christina Berndt, Leitende Redakteurin Wissen bei der Süddeutschen Zeitung.
Passende MAX-Hefte zu einzelnen Aspekten aus dem Film:
Biomax 36: Im Wettlauf mit dem Virus
Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie zeigt das Heft Forschungsergebnisse zur Struktur der Spike-Proteine und erklärt das Prinzip der mRNA-Impfstoffe. Zudem wird die Bedeutung der Grundlagenforschung für die rasante Impfstoffentwicklung thematisiert.
Geomax 31: Demokratie und Social Media
Soziale Medien bieten nicht nur Unterhaltung, sondern prägen auch den politischen Diskurs und gesellschaftliche Debatten. Das Geomax-Heft zeigt, wie sich die öffentliche Kommunikation verändert hat und welche Rolle dabei soziale Medien spielen. Max-Planck-Forscherinnen erklären Vorteile und Gefahren der Plattformen für die Demokratie.
Bild auf der Startseite und Bild oben: ® Blame by C. Frei
Die Vortragsreihe zu den MAX-Heften richtet sich an Lehrkräfte, Jugend forscht-Projektbetreuende und vertieft interessierte Schülerinnen und Schüler.
20.1.2026 von 15.30 bis 16.45 Uhr
Kunststoffe im Kreislauf – vom Abfall zur Ressource
Dr. Manuel Häußler, Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung
Bei der Entwicklung der Kunststoffe vor rund 70 Jahren wurde im molekularen Design das Recycling zu wenig mitgedacht. So wachsen Bedarf, Produktion und auch der Plastikmüll. Manuel Häußler erforscht und entwickelt neue Polymere, die vollständig recycelbar sind und gleichzeitig die positiven Materialeigenschaften bestehender Kunststoffe besitzen. In seinem Vortrag erklärt er die Herstellung und das Recyclingprinzip eines kreislauffähigen Polyesters, der Polyethylen ersetzen könnte und zeigt Wege zu einer nachhaltigen Kunststoffproduktion auf.
Anmeldeschluss: 19.1.2026
Anmeldung geschlossen
Zum passenden MAX-Heft
Im Rahmen des Internationalen Jahres der Quantenwissenschaft und -technologie stehen Schulen verschiedene Materialien und Medien aus der Forschung der Max-Planck-Institute zur Verfügung.
Techmax 36: Quantencomputer und Quanteninternet
Das Heft erläutert die quantenphysikalischen Grundlagen des Forschungsfeldes und geht unter anderem darauf ein, welche Bedeutung die Verschränkung von Quantenteilchen hat und wie sich Quantencomputer von herkömmlichen Rechnern unterscheiden.
Techmax 37: Quantenkryptographie
Das Heft erklärt kryptographische Verfahren zum sicheren Austausch von Geheimschlüsseln mit Hilfe der Quantenphysik. Max-Planck-Teams erforschen Technologien zur Übertragung über Glasfaser und Satelliten, um die Sicherheit der Kommunikation zu verbessern.
Sonderausgabe: Wissenscomic „Quantenkryptographie“
Der Wissenscomic erklärt die Quantenkryptographie auf anschauliche Weise. Alice und Bob sind einer Spionin im Quantenkanal auf der Spur, Kater Erwin kommentiert das Experiment zur Quantenverschlüsselung.
Podcast max-audio: Quantencomputer
In der aktuellen Folge geht es um verschränkte Teilchen, Quantenkommunikation und Quantencomputer.
Weitere MAX-Hefte mit quantenphysikalischem Bezug
Techmax 06: Laser
Techmax 33: Echtzeit-MRT
Weitere Infos aus der Max-Planck-Gesellschaft
Themenseite Quantenphysik

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