Kohlenstoffdioxid aus der Luft mithilfe von Sonnenenergie nutzbar machen – diesen Prozess beherrschen Pflanzen bereits seit Jahrmillionen. Eröffnet die künstliche Fotosynthese einen Weg, um aus CO2 nachhaltig Rohstoffe zu produzieren? Mit einem synthetisch-biologischen Ansatz optimieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schrittweise die Fotosynthese und entwickeln dabei auch ganz neue Stoffwechselwege, die in der Natur nicht zu finden sind. Helena Schulz-Mirbach beantwortet in dem Video Fragen zu ihrer Forschung am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg.
Videodatei | 16 min, Januar 2026
© MPG / CC BY-NC-ND 4.0

Tobias Erb mit Modell der Rubisco.
Foto: Chris Kettner
Vortrag von Prof. Dr. Tobias Erb (Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie) zum Thema „Natürliche Photosynthese und synthetische Biologie“, gehalten am 8.11.25 auf der Fachfortbildung Schule MIT Wissenschaft in Marburg.
Videodatei | 40 min, November 2025
© MIT Club of Germany e. V.
Diese Aufnahme stellt die MIT Club of Germany gGmbH mit freundlicher Genehmigung für max-wissen.de zur Verfügung.
Im Tokamak-Experiment ASDEX Upgrade des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik in Garching wird an Kernfusion geforscht. Der Film zeigt einen Messtag beim Fusionsexperiment – vom Kontrollraum bis zu den Lasern und Lichtwellenleitern, die durch das Plasmagefäß geleitet werden. Die Dokumentation begleitet zwei Forschende während eines Arbeitstags und gibt Antworten auf die Frage, warum die Kernfusion als saubere Energiequelle großes Potenzial hat. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erklären, wie die Experimente in Garching den Weg für Großprojekte wie ITER oder andere Fusionskonzepte wie den Stellarator bereiten.
[Dauer des Videos: 17 min]
YouTube-Link: https://youtu.be/tdfl3F3tESI
> Mehr Infos: Themensammlung Kernfusion
Eine Schwächung der Nordatlantischen Umwälzzirkulation könnte bis zum Jahr 2100 Folgekosten von mehreren Billionen Euro verursachen, da weniger Kohlenstoffdioxid vom Ozean aufgenommen wird und sich das Klima weiter erhitzt. Die Forschung zeigt, dass frühere Studien die Folgen der Abschwächung der nordatlantischen Umwälzströmung wahrscheinlich unterschätzt haben. Denn die geringere CO2-Aufnahme durch die Ozeane könnte zu häufigeren und extremen Wetterereignissen führen.
[Dauer des Videos: 3 min]
YouTube-Link: https://youtu.be/BoNA-C7fFoI
Wer heute Informationen sucht, geht zuerst ins Internet. Warum auch nicht, hier wird schneller kommuniziert und jede Person kann selbst Inhalte bereitstellen – nie war es einfacher, andere für die eigene Sache zu mobilisieren. Aber ist das Ganze so demokratiefördernd, wie es scheint? Philipp Lorenz-Spreen vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung gibt Antworten zur Frage: Wie groß ist der Einfluss der sozialen Medien auf unseren gesellschaftlichen Diskurs und die politische Meinungs- und Willensbildung?
Videodatei | 13 min, März 2025
© MPG / CC BY-NC-ND 4.0
> Passende Aufgaben zum Videointerview
Kann ein KI-gesteuerter Roboter in der Natur alleine „überleben“, wie im neuen Kinofilm „Der wilde Roboter“? Diese Frage beantworten Forschende vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen. Zusammen mit Doktor Whatson (Cedric Engels) analysieren sie nicht nur die fiktionalen Technologien, die im Film präsentiert werden, sondern auch die realen Herausforderungen, denen sich Roboter- und KI-Entwickler in der Realität gegenübersehen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen, wo die Möglichkeiten und Grenzen der Robotik in Bezug auf natürliche Umgebungen und KI aktuell liegen.
[Dauer des Videos: 50 min]
Zum Film auf YouTube: https://youtu.be/VIJPvPB2_nA
Inhalt (Mit Transkript und Kapitelmarkern auf YouTube)
– Wir bauen einen wilden Roboter
– Überlebt KI in der Wildnis?
– Kann ein Roboter eine Mutter sein?
– Roboter und Emotionen
– Braucht es General AI?
– Roboter in der Landwirtschaft
– Können wir KI vertrauen?
– Kann ein Roboter über seine Programmierung hinauswachsen?
– Roboter mit „Fingerspitzengefühl“
– Selbstreparierende Roboter
– Kann man einen „wilden Roboter“ bauen?
– Fazit
Hintergrundinformationen:
Roboter entdecken die Welt
Haptischer Sensor für Roboter
Intelligente Roboter, Chatbots, wie ChatGPT oder Bildgeneratoren wie Midjourney – auch wenn künstliche Intelligenz in aller Munde ist: Was ist KI, wie funktioniert so ein Chatbot und was hat das Moravecsche Paradox damit zu tun?
Um diese Frage zu beantworten, müssen wir nicht unbedingt verstehen, wie ein Computer funktioniert. Aber es hilft zu verstehen, wie ein KI-Computeralgorithmus zu seinem Wissen kommt. Also: Wie lernt künstliche Intelligenz?
In diesem Video erklärt Cedric Engels die gängigsten Lernmethoden von künstlicher Intelligenz wie zum Beispiel überwachtes und unüberwachtes Lernen und verstärkendes Lernen. Dafür hat Cedric Engels das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen besucht. Dort wird mit maschinellem Lernen an Robotern geforscht, um ihnen beizubringen, Tischtennis zu spielen oder in einem Windkanal zu schweben.
[Dauer des Videos: 16 min]
YouTube-Link: https://youtu.be/dFReVjQMF6U
Grüne Gentechnik: Die einen halten sie für ein Risiko für die Gesundheit, die Natur und kleine Bauernhöfe. Die anderen halten sie für eine Chance, die Landwirtschaft gegen den Klimawandel abzusichern und nachhaltiger zu machen. In der aktuelle Debatte muss die EU den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft bewerten und regulieren. Cedric Engels erklärt im Gespräch mit Max-Planck-Direktor Prof. Dr. Paul Schulze-Lefert verschiedene Methoden der Pflanzenzucht und deren derzeitige gesetzliche Einordnung. Der Film greift weiterhin Argumente aus Sicht des biologischen Landbaus zur Kennzeichnungspflicht und Patentierung auf.
[Dauer des Videos: 15 min]
YouTube-Link: https://youtu.be/J4y34OOdI8o
Link-Tipps mit Hintergrundinformationen zum Thema:
Infoseite Leopoldina
Transgen: Überblick Methoden der Pflanzenzüchtung
Transgen: Infos zur EU-Regulierung
Riffreporter: Infos zur politischen Debatte
Ein schwarzes Loch von unerklärlich hoher Masse stellt die Astronomie vor ein Rätsel: Wie konnte es so schnell so massereich werden? Bei einem Blick in die frühe Vergangenheit des 13.8 Milliarden Jahre alten Universums hat das James-Webb Weltraumteleskop eine Galaxie vor die Linse bekommen, die erst 770 Millionen Jahre nach dem Urknall existierte. Es ist unerklärlich, wie das schwarze Loch im Inneren bereits über eine Milliarde Sonnenmassen wiegen konnte, als das Universum noch in den Kinderschuhen steckte. Die Astronominnen und Astronomen wollten sich den „Fütterungsmechanismus“ genauer ansehen, fanden aber nichts Ungewöhnliches. Offenbar weiß die Astronomie weniger über die Entwicklung von Galaxien als bisher angenommen. Und doch enttäuschen die Messungen keineswegs. Ganz im Gegenteil.
YouTube-Link: https://youtu.be/gvaSsqP5xYE
[Dauer des Videos: 3 min]
Wasserstoff ist Hoffnungsträger einer klimaneutralen Wirtschaft – auch für die Stahlindustrie. Doch möglicherweise sollte die Branche zusätzlich auch auf Ammoniak setzen, um grünen Stahl zu erzeugen. Das legt die Studie eines Teams des Max-Planck-Instituts für Eisenforschung in Düsseldorf nahe. Darin zeigen die Forschenden, dass Ammoniak ebenso gut geeignet ist wie Wasserstoff, um Eisenerz in Eisen umzuwandeln. Ammoniak kann mit Wasserstoff produziert werden, der mit regenerativem Strom etwa in sonnenreichen Ländern gewonnen wird. Er lässt sich jedoch viel leichter transportieren.
YouTube-Link: https://youtu.be/a_yUKX8zQfI
[Dauer des Videos: 2 min]