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Was sind topologische Supraleiter und weshalb sind sie so interessant für die Entwicklung von Quantencomputern? Das neue TECHMAX-Heft zeigt, wie Forschende versuchen, mit einem Rastertunnelmikroskop Atom für Atom einen topologischen Supraleiter aufzubauen. Ausgehend von den physikalischen Grundlagen der Rastertunnelmikroskopie erklärt das Heft, unter welchen Bedingungen topologische Supraleitung entsteht und wie es Forschenden gelingt, die bisher nur theoretisch vorhergesagten Strukturen tatsächlich zu erschaffen.

Am vergangenen Wochenende fand das Bundesfinale des Wettbewerbs Jugend forscht in Herzogenaurach statt. Insgesamt qualifizierten sich 159 junge Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) mit 116 innovativen Forschungsprojekten für das Finale.

Vizepräsidentin Prof. Dr. Claudia Felser verlieh den ersten Preis im Fachgebiet Physik an den siebzehnjährigen Ben Waldmann. Der Jungforscher untersuchte, welche Rolle sogenannte Axion-Sterne im frühen Universum spielten. Er entwickelte ein eigenes Rechenmodell und konnte damit die frühe Entstehung der ersten Sterne erklären (> mehr zum Projekt).

Zur Frage, wie die Förderung von Mädchen und Frauen in der Forschung besser gelingen kann, stellte Claudia Felser den Beitrag des Nachwuchswettbewerbs heraus: „Wir haben schon viel erreicht, dank Jugend forscht, den Lehrkräften und Schülerlaboren.“ Claudia Felser wies auch auf die Rolle gesellschaftlicher Erwartungen hin. „Wir brauchen eine Vielfalt an Vorbildern, um junge Menschen für MINT zu begeistern. In diesem Zusammenhang finde ich beispielsweise die Initiative von L’Oréal und der UNESCO sehr wichtig, weil sie Frauen auf allen Ebenen fördert.“ Die internationalen „For Women in Science“-Preise für Frauen in der Wissenschaft zeichnen jedes Jahr fünf herausragende Wissenschaftlerinnen aus fünf Regionen der Welt aus. Claudia Felser erhielt im Jahr 2025 die Auszeichnung für Europa.


© Fotos: Stiftung Jugend forscht e.V.