Thematischer Hintergrund

Schwarze Löcher – Massemonster im All

Sie verschlucken gewaltige Mengen an Materie, rotieren um die eigene Achse und sind für menschliche Augen unsichtbar – nicht nur in Science-Fiction-Filmen, sondern auch in der Realität gehören Schwarze Löcher zu den außergewöhnlichsten und faszinierendsten Phänomenen des Weltraums.

Schon Ende des 18. Jahrhunderts vermuteten Wissenschaftler wie Pierre Simon de Laplace, dass es solche Massemonster im All tatsächlich gibt. Doch erst mit moderner Technik und dem ständig wachsenden Wissen über die Physik der Sterne konnten die Astronomen die Existenz der Schwarzen Löcher zweifelsfrei belegen.

Auch in unserer Milchstraße haben Forscher mittlerweile eine ganze Reihe von verdächtigen Objekten wie beispielsweise die Radioquelle „Sagittarius A Stern (SgrA*)“ ausgemacht. Mit Instrumenten wie dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) auf dem Paranal in Chile untersuchen sie diese Gebilde bis ins Detail und versuchen dabei, den noch verbliebenen Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf die Spur zu kommen.

Da sich Schüler gerade in der gymnasialen Oberstufe häufig für Science-Fiction-Literatur oder -Filme interessieren, haben sie (vermutlich) auch bereits einiges über Schwarze Löcher gehört. Möglicherweise kennen manche sogar den Thriller „Das Schwarze Loch“ aus den 1980er Jahren mit Maximilian Schell in der Hauptrolle.

Ein Unterricht zum Thema „Schwarze Löcher“ könnte den wissenschaftlichen Hintergrund zu den populären Büchern und Filmen liefern. Er hilft den Schülern zu erkennen, was in den modernen „Märchen für Erwachsene“ wirklich Science und was Fiction ist...

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