Thematischer Hintergrund

Brennstoffzellen - "Saubere" Energie für Auto, Handy und Co?

Laptops oder Handys, die von winzigen Brennstoffzellen gespeist werden, Kleinkraftwerke auf H2-Basis, die Wohnhäuser mit Strom und Wärme versorgen, und nicht zuletzt die umweltfreundlichen „Wasserstoffautos“ – Forscher entwickeln zurzeit immer neue Ideen, wie Brennstoffzellen in Zukunft das alltägliche Leben der Menschen erleichtern können.

Das starke Interesse der Wissenschaftler an dieser neuen Technik zur Energieerzeugung hat einen einfachen Hintergrund: Brennstoffzellen, die mit Wasserstoff betrieben werden, produzieren keine Treibhausgase wie Kohlendioxid, das maßgeblich zum Klimawandel beiträgt.

Trotz aller Forschungserfolge in den letzten Jahren sind die meisten der unzähligen Brennstoffzellen-Prototypen von der Serienreife noch immer weit entfernt. Es fehlt einerseits an den technischen Möglichkeiten, Wasserstoff umweltfreundlich herzustellen, andererseits sind viele Anlagen zurzeit einfach zu teuer oder sie arbeiten nicht zuverlässig genug.

Mithilfe von besseren Werkstoffen wollen Wissenschaftler nun einen neuen Entwicklungsschub bei Brennstoffzellen auslösen. Und auch die Nanochemie oder das Ausweichen auf Methanol als „Treibstoff“ könnten dabei helfen, die Effektivität dieser Technologie weiter zu steigern und sie zu einer echten Alternative zu fossilen Brennstoffen wie Kohle, Gas oder Erdöl zu machen.

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