Smog

Der Begriff Smog setzt sich zusammen aus den englischen Worten smoke für Rauch und fog für Nebel. Der Begriff wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in London geprägt, als Smog dort eine häufige Erscheinung war.

Smog kann sich bei inversen Wetterlagen (hier findet kaum Luftaustausch statt) lange über einer Stadt halten und ist meist gesundheitsschädlich. Denn der Rauch stammt vor allem aus Verbrennungskraftwerken und Karftfahrzeugen. Die in ihm enthaltenen Stoffe, wie Schwefelsäure und Stickoxide, führen zu Pflanzenschäden, Gebäudeschäden und beim Menschen zu Reizung der Atemwege und Augen.

Die heutzutage häufigste Smog-Art, ist der Sommersmog (auch Photosmog, Ozon-Smog oder Los Angeles-Smog genannt). Zur Bildung des Sommersmogs ist eine starke Sonneneinstrahlung und eine erhöhte Konzentration an Stickoxiden in der Atmosphäre nötig. Durch eine photochemische Reaktion (unter Einwirkung der Sonne) bildet sich vor allem Ozon, das die Schleimhäute reizt.

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