Sind Schimpansen kooperativ?

2. März 2006

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Leipziger Max-Planck-Forscher zeigen: Schimpansen können erkennen, wenn sie Hilfe brauchen und suchen sich dann den besten Helfer

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Forscher erweitern den genetischen Code

24. Januar 2006

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Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried ist es gelungen, die Proteinsynthese in lebenden Zellen umzuprogrammieren und den genetischen Code durch "künstliche" Aminosäuren zu erweitern. Unter Selektionsdruck haben sie E. coli-Bakterien dazu gebracht, ihrem genetischen Code synthetische Aminosäuren hinzu zu fügen und neue Klassen von fluoreszierenden Proteinen zu erzeugen: Durch den Einbau einer Elektronen spendenden Aminogruppe in das aus der Meeresqualle Aequorea victoria stammende "Grün fluoreszierende Protein" (GFP) entstand auf diese Weise ein "Gold fluoreszierendes Protein", ein lang erwartetes Werkzeug für dynamische biophysikalische Untersuchungen von Zellen und Geweben.

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Unser böses Ich

18. Januar 2006

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Menschen haben den stark ausgeprägten Wunsch einander zu helfen, aber teilen wir Missgunst und Boshaftigkeit auch mit unseren nächsten Verwandten?

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Ein Marsjahr unterwegs mit Mainzer Spektrometern

18. Januar 2006

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Das hätte keiner gedacht. Da baut man zwei Instrumente für die Doppelmission zum Mars, testet sie auf Herz und Nieren und hofft, dass sie drei Monate funktionieren. Jetzt sind zwei irdische Jahre vorbei und die beiden Alpha-Röntgen-Spektrometer (APXS) arbeiten wie am ersten Tag. Ein ganzes Marsjahr (687 Tage) ist inzwischen vergangen und es gibt immer noch neue, wissenschaftlich hoch interessante Entdeckungen. Aufgrund der aufschlussreichen Spektrometer-Daten über die chemische Zusammensetzung des Roten Planeten hat die NASA beschlossen, das Gerät auch bei der nächsten Rover-Mission 2009 wieder mit auf die Reise zu nehmen.

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Der demografische Wandel kommt uns teuer

18. Januar 2006

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Der demografische Wandel könnte früher als allgemein erwartet für erhebliche ökonomische Belastungen sorgen. Schon bald nämlich erreichen die geburtenstarken Jahrgänge („Babyboomer“) eine auf dem Arbeitsmarkt kritische Altersschwelle. Sind die über 50-Jährigen auch in Zukunft in so geringem Maß am Arbeitsleben beteiligt wie heute, würde in Deutschland 2025 etwa 9 Prozent weniger gearbeitet. Dies lässt sich anhand des von James Vaupel, Direktor am Max-Planck-Institut für demografische Forschung, und seinen Mitarbeitern entwickelten Rostocker Index für die ökonomischen Konsequenzen des demografischen Wandels zeigen.

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Nano-Härchen mit Mega-Haftkraft

13. November 2005

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Er klettert die Wände hoch und turnt an der Decke herum – der Gecko ist das schwerste Tier, das sich kopfüber an nahezu allen Oberflächen festhalten kann. Klar, dass ein solches Haftsystem auch die Neugierde der Materialforscher weckt. Lassen sich nach seinem Vorbild vielleicht neuartige, selbst haftende Klebebänder entwickeln? Auf der Suche nach technischen Neuerungen wird das feinhaarige Haftsystem des Gecko-Fußes daher intensiv erforscht.

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Warum Pflanzen nicht erfrieren

8. November 2005

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Der Winter naht – wer seine Topfpflanzen jetzt nicht rechtzeitig hereinholt, läuft Gefahr, dass sie beim ersten Nachtfrost eingehen. Viele Kübelpflanzen stammen in der Regel nämlich aus wärmeren Gegenden und sind nur selten frostbeständig. In den gemäßigten und kalten Klimazonen Nord- und Mitteleuropas ist Frosttoleranz für Pflanzen ein wichtiger Faktor, der die geographische Verbreitung einer Art entscheidend mitbestimmt. In der Landwirtschaft führen Frosteinbrüche darüber hinaus immer wieder zu katastrophalen Ernteverlusten. Doch der klassischen Pflanzenzüchtung ist es bisher nicht gelungen, die Frosttoleranz wichtiger Kulturpflanzen entscheidend zu verbessern. Dies liegt vor allem daran, dass die Frosttoleranz ein komplexes, quantitatives Merkmal von Pflanzen ist, das keinem einfachen Mendelschen Vererbungsschema folgt. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie haben die genetischen Grundlagen der Frosttoleranz genauer unter die Lupe genommen.

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