Das Alter treibt Blüte

20. August 2009

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Ein neu entdeckter Signalweg sorgt dafür, dass Pflanzen auch ohne stimulierende Umwelteinflüsse blühen können

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Treue Männer bringen keine Blumen

19. Mai 2009

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Von extremer Untreue zu absoluter Treue ist nur ein minimaler evolutionärer Prozess nötig, wie Ornithologen an Australiens Staffelschwänzen belegen konnten

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Holz im Tank

20. Februar 2009

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Pflanzenabfälle sind alles andere als Müll. Schon bald könnten sie zu Biotreibstoff verarbeitet werden. Denn Pflanzenzellen bestehen aus Cellulose und diese steckt voller Energie. Mehrere tausend Zuckereinheiten sind über besonders stabile Verknüpfungen verbunden und machten es bislang technisch kaum möglich, die Cellulose aufzuspalten. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr haben nun ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Cellulose relativ einfach in ihre kleinsten Bestandteile spalten lässt. Erneuerbare Rohstoffe und regenerative Biokraftstoffe könnten so demnächst aus Biomasse hergestellt werden.

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Der ausschlaggebende Faktor

20. Februar 2009

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Ausgereifte Zellen, so weiß man heute, lassen sich in einen embryonalen Zustand zurückversetzen - wenn auch nur mithilfe krebsfördernder Gene und heikler genetischer Tricks. Nun haben Forscher vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster entdeckt, dass es einfacher und risikoärmer geht als geahnt. Mit einem einzigen Gen konnten Wissenschaftler um Hans Schöler Zellen erwachsener Mäuse erfolgreich reprogrammieren. Damit ist es geglückt, induzierte pluripotente Stammzellen (iPS) ohne eingeschleuste Tumor-Gene zu erzeugen. Das macht die Zellen sicherer und könnte so ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Entwicklung künftiger Stammzelltherapien sein.

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Eine Frage der Anziehung

7. Januar 2009

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Wasser ist mehr als H2O - zumindest auf atomarer Ebene. Einige der Moleküle scharen sich in Gruppen zusammen, andere zerfallen in kleinere, elektrisch geladene Einheiten. Eine Verbindung, die bisher nur in Rechnungen vorhergesagt wurde, hat ein internationales Team von Wissenschaftlern erstmals nachgewiesen. Sie fanden heraus, wie sich "OH"-Ionen aus Sauer- und Wasserstoff mithilfe ihres Wasserstoffatoms an benachbarte Wassermoleküle hängen können.

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Tabakpflanzen gegen Atemwegserkrankungen

7. Januar 2009

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Immer mehr bakterielle Krankheitserreger sind gegen Antibiotika resistent. Auf der Suche nach Alternativen gehen Wissenschaftler neue Wege. Viren befallen Bakterien und programmieren deren Stoffwechsel so um, dass diese Viren-spezifische Proteine herstellen, die den Zerfall des Bakteriums auslösen können. Die Forscher haben Tabakpflanzen gentechnisch so verändert, dass diese virale Proteine produzierten. Diese zeigen eine hervorragende antibiotische Wirkung und lassen sich in den Pflanzen kostengünstig in großer Menge produzieren und aufreinigen.

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