Unser böses Ich

18. Januar 2006

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Menschen haben den stark ausgeprägten Wunsch einander zu helfen, aber teilen wir Missgunst und Boshaftigkeit auch mit unseren nächsten Verwandten?

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Ein Marsjahr unterwegs mit Mainzer Spektrometern

18. Januar 2006

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Das hätte keiner gedacht. Da baut man zwei Instrumente für die Doppelmission zum Mars, testet sie auf Herz und Nieren und hofft, dass sie drei Monate funktionieren. Jetzt sind zwei irdische Jahre vorbei und die beiden Alpha-Röntgen-Spektrometer (APXS) arbeiten wie am ersten Tag. Ein ganzes Marsjahr (687 Tage) ist inzwischen vergangen und es gibt immer noch neue, wissenschaftlich hoch interessante Entdeckungen. Aufgrund der aufschlussreichen Spektrometer-Daten über die chemische Zusammensetzung des Roten Planeten hat die NASA beschlossen, das Gerät auch bei der nächsten Rover-Mission 2009 wieder mit auf die Reise zu nehmen.

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Der demografische Wandel kommt uns teuer

18. Januar 2006

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Der demografische Wandel könnte früher als allgemein erwartet für erhebliche ökonomische Belastungen sorgen. Schon bald nämlich erreichen die geburtenstarken Jahrgänge („Babyboomer“) eine auf dem Arbeitsmarkt kritische Altersschwelle. Sind die über 50-Jährigen auch in Zukunft in so geringem Maß am Arbeitsleben beteiligt wie heute, würde in Deutschland 2025 etwa 9 Prozent weniger gearbeitet. Dies lässt sich anhand des von James Vaupel, Direktor am Max-Planck-Institut für demografische Forschung, und seinen Mitarbeitern entwickelten Rostocker Index für die ökonomischen Konsequenzen des demografischen Wandels zeigen.

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Nano-Härchen mit Mega-Haftkraft

13. November 2005

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Er klettert die Wände hoch und turnt an der Decke herum – der Gecko ist das schwerste Tier, das sich kopfüber an nahezu allen Oberflächen festhalten kann. Klar, dass ein solches Haftsystem auch die Neugierde der Materialforscher weckt. Lassen sich nach seinem Vorbild vielleicht neuartige, selbst haftende Klebebänder entwickeln? Auf der Suche nach technischen Neuerungen wird das feinhaarige Haftsystem des Gecko-Fußes daher intensiv erforscht.

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Warum Pflanzen nicht erfrieren

8. November 2005

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Der Winter naht – wer seine Topfpflanzen jetzt nicht rechtzeitig hereinholt, läuft Gefahr, dass sie beim ersten Nachtfrost eingehen. Viele Kübelpflanzen stammen in der Regel nämlich aus wärmeren Gegenden und sind nur selten frostbeständig. In den gemäßigten und kalten Klimazonen Nord- und Mitteleuropas ist Frosttoleranz für Pflanzen ein wichtiger Faktor, der die geographische Verbreitung einer Art entscheidend mitbestimmt. In der Landwirtschaft führen Frosteinbrüche darüber hinaus immer wieder zu katastrophalen Ernteverlusten. Doch der klassischen Pflanzenzüchtung ist es bisher nicht gelungen, die Frosttoleranz wichtiger Kulturpflanzen entscheidend zu verbessern. Dies liegt vor allem daran, dass die Frosttoleranz ein komplexes, quantitatives Merkmal von Pflanzen ist, das keinem einfachen Mendelschen Vererbungsschema folgt. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie haben die genetischen Grundlagen der Frosttoleranz genauer unter die Lupe genommen.

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Bluthochdruck beschleunigt den Abbau des Gehirns

24. Oktober 2005

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Eine Langzeitstudie an gesunden Erwachsenen zwischen 20 und 77 Jahren zeigt, dass bereits ab dem mittleren Erwachsenenalter elf von zwölf untersuchte Hirnregionen schrumpfen. Zugleich gibt es bedeutsame Unterschiede zwischen verschiedenen Personen im Ausmaß der Schrumpfung. Vor allem das Volumen gedächtnisrelevanter Hirnregionen nimmt mit dem Alter ab. Bluthochdruck beschleunigt diesen Prozess.

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Angriff auf Tempel 1

27. Juli 2005

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Seit Monaten schon hatten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung und ihre spanischen Kollegen vom Astrophysikalischen Institut IAA in Grenada den Kometen 9P/Tempel 1 im Visier. Ihre Bilder und Spektren, aufgenommen von der Europäischen Südsternwarte ESO in Chile, zeigten die Staub- und Gaskoma des Kometen und würden auch eine genaue Beschreibung der Kometenaktivität bis zum Einschlag des NASA-Geschosses erlauben. Denn am 4. Juli, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, sollte die Raumsonde DEEP IMPACT einen 370 Kilogramm schweren Kupferblock mit einer Geschwindigkeit von 37.100 Kilometer pro Stunde auf den Kometen 9P/Tempel 1 abfeuern. Ziel der Mission: neue Erkenntnisse über Kometen als Urmaterie in unserem Sonnensystem.

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Wie feucht ist es?

14. Juli 2005

Während der letzten 200 Jahre wurde eine Reihe von Näherungen für die Umrechnung zwischen Taupunkt und relativer Luftfeuchte vorgeschlagen, die aber alle einen Rechner oder Tabellen voraussetzen und größtenteils Exponenten und Logarithmen beinhalten. Nun hat Mark Lawrence vom Max-Planck-Institut für Chemie eine sehr einfache Faustregel für die Umrechnung vorgeschlagen. Dies macht es wesentlich leichter, an feuchten Tagen die zu erwartende Behaglichkeit der Luft abzuschätzen oder die Höhe der Wolkenuntergrenze zu bestimmen.

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Sehen statt Riechen

11. Juli 2005

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Der Degu ist ein entfernter Verwandter des Meerschweinchens und inzwischen bei uns auch als Haustier bekannt. Seine eigentliche Heimat liegt auf dem südamerikanischen Kontinent, in Chile. Schon seit längerem wissen die Forscher, dass der Degu UV-Licht wahrnehmen kann - eine Fähigkeit, mit der ursprünglich alle Wirbeltiere und viele Wirbellose ausgestattet waren; die meisten Säugetiere haben sie jedoch im Laufe der Evolution verloren. Wozu benötigt nun der kleine Nager diesen Farbsinn?

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