Zu zahm für diese Welt

18. März 2007

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Meeresechsen auf den Galápagos leben ohne Feinde – zumindest war das bis vor etwa 150 Jahren so. Seitdem müssen sie sich auf einigen Inseln des Archipels mit Hunden und Katzen auseinandersetzen. Thomas Rödl vom Max-Planck-Institut für Ornithologie und seine Kollegen wollten herauszufinden, ob die in der Regel wenig scheuen Tiere in der Lage sind, ihr Verhalten und die von Hormonen vermittelte Stressantwort auf einen solchen neu auftretenden Feind einzustellen.

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England-Zieher bleiben unter sich

21. Januar 2007

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Vor 50 Jahren galt die Mönchsgrasmücke als reiner Sommergast in Nordeuropa und auf den britischen Inseln. Anfang der 1960er-Jahre überwinterten zunächst einige wenige Individuen und schließlich immer mehr Vögel in Großbritannien und Irland. Von Oktober 2003 bis März 2004 konnten Ornithologen dort schließlich in jedem dritten Hausgarten Mönchsgrasmücken an den Futterhäuschen beobachten. Max-Planck-Forscher der Vogelwarte Radolfzell hatten schon Anfang der 1990er-Jahre eine Hypothese aufgestellt, warum diese nach England ziehende Population so rasch angewachsen ist. Nun konnten sie handfeste Beweise dafür erbringen.

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