weichmacher

Zusätze zu thermoplastischen Kunststoffen und Kautschuk, die eine Erhöhung der Plastizität bei niedrigen Temperaturen und eine verringerte Härte bewirken. Diese meist esterartigen Stoffe werden entweder gleich bei der Polymerisation (innere W.) eingebaut oder nachträglich zugegeben. Solche (äußeren) W. wirken wie Lösungsmittel; sie werden bei Anwendungen geringer Mengen über Nebenvalenz gebunden, quellen den Kunststoff auf und führen ihn in einen Gelzustand über.

Gegen den Einsatz von W. in Lebensmittelverpackungsfolien und manchen Gebrauchsgegenständen können gesundheitliche Bedenken bestehen.

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