marktwirtschaft

Man unterscheidet freie Marktwirtschaft und soziale Marktwirtschaft:

freie Marktwirtschaft: eine Wirtschaftsform, die auf dem ungehinderten Güteraustausch und der freien Konkurrenz der Preisbildung beruht. Die f. M. hat seit dem Ersten Weltkrieg durch staatliche Eingriffe, Errichtung von Zollschranken und Begünstigung der inländischen Produktion eine weltweite Einschränkung erfahren, gilt für die westlichen Länder aber immer noch grundsätzlich als Basis ihrer Wirtschaft. Das Gegenteil ist die Planwirtschaft. Eine besondere Form der f. M. ist die soziale Marktwirtschaft.

soziale Marktwirtschaft: eine Form der freien Marktwirtschaft mit besonderer Betonung der sozialen Komponenten. Die s. M. ist bemüht, eventuelle Auswüchse der freien Marktwirtschaft zu verhindern, so z. B. die unternehmerische Willkür oder ruinöse Konkurrenz. Stattdessen werden unternehmerische Verantwortung und soziale Partnerschaft beschworen. Außerdem sorgen Gewerkschaften in freien Verhandlungen (ohne staatlichen Druck) für ständige soziale Verbesserungen der Arbeitnehmer.

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