Wie Forscher Chinas Aufstieg zur Weltmacht erklären

VON MAO ZUR MARKTWIRTSCHAFT

Von Mao zur Marktwirtschaft - wie Forscher Chinas Aufstieg zur Weltmacht erklären.

Am 21. März 1962 wandte sich Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard in einer emotionalen Rede an die Menschen und forderte die (West-) Deutschen auf, Maß zu halten und nicht zu schnell und zu viel zu konsumieren. Der Vater des deutschen Wirtschaftswunders fürchtete, dass der ökonomische Aufschwung, der damals der Industrie „fette Jahre“ und den Menschen Vollbeschäftigung und rasant steigende Löhne gebracht hatte, bald zu Ende sein könnte.

Von Maß-Halten ist heute 7.500 Kilometer weiter östlich keine Rede. Dort ist längst ein neues Wirtschaftswunder – mit vielleicht noch größeren Dimensionen – in Gange. „Innerhalb von rund 40 Jahren hat es die Volksrepublik China geschafft, effektiv und schnell von Mao auf Marktwirtschaft umzuschalten und zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hinter den USA aufzusteigen“, sagt Tobias ten Brink. Der erfahrene Chinaforscher hat lange Zeit am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln gearbeitet. Mittlerweile ist er am Institut für Politikwissenschaft der Universität Frankfurt am Main sowie am Frankfurter Institut für Sozialforschung tätig.

AUF DEM SPRUNG AN DIE SPITZE

Ten Brinks Einschätzung wird untermauert durch beeindruckende Rekordzahlen aus der chinesischen Wirtschaft: So lag China 2013 beim Bruttoinlandsprodukt (BIP), einem international anerkannten Maß für die Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft, mit einem Wachstum von 7,67 Prozent unter den führen-den Wirtschaftsnationen einsam an der Spitze. Die USA kamen nach den aktuellen Zahlen des Internationalen Währungsfonds nur auf einen Wert von 1,88 Prozent, Deutschland lag bei 0,54 Prozent und Italien gar bei minus 1,85 Prozent  (Abb. A). Und ähnlich sieht es bei anderen Wirtschaftsdaten aus. Mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnern ist China längst – noch vor den USA und Deutschland – die führende Nation bei Warenexporten. Beim Import haben zwar die Vereinigten Staaten aktuell noch die Nase vorn, China befindet sich aber auch dort längst in Lauerstellung auf Platz 2 und holt immer mehr auf.

Abb. A: Weltkarte der Staaten nach Höhe des nominalen Bruttoinlandsproduktes (BIP). Bild vergrößern
Abb. A: Weltkarte der Staaten nach Höhe des nominalen Bruttoinlandsproduktes (BIP).

Als ein Schwungrad für diese Erfolge gilt das Perlflussdelta in der Provinz Guangdong im Süden des Landes. Dieses hat sich in den vergangenen 20 Jahren zur führenden Wirtschaftsregion Chinas entwickelt. Über 50 Millionen Menschen leben und arbeiten dort heute in Städten wie Guangzhou (Kanton), Shenzhen, Dongguan und den Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao. Moderne Technikzentren, Forschungsanlagen, Fabriken, aber auch Wolkenkratzer und riesige Wohnanlagen für die Beschäftigten sind hier in kurzer Zeit aus dem Boden gestampft worden. Das Ergebnis: Mittlerweile wird in der Provinz Guangdong rund ein Drittel aller Exportprodukte Chinas hergestellt. Dieser gewaltige Ballungsraum wird deshalb als „world factory“ bezeichnet.

Die aktuelle Situation im Perlflussdelta ist dennoch nur eine Momentaufnahme. Viele Experten gehen davon aus, dass dort in den kommenden zehn Jahren elf Millionenstädte wie im Zeitraffer zu einer gewaltigen Megacity zusammenwachsen: Perlfluss-City, die dann mit 60 Millionen Einwohnern bei weitem größte Stadt der Welt. Im gleichen Zeitraum könnte sich die Wirtschaftsleistung des Perlflussdeltas noch einmal verdoppeln (Abb. B).

Abb. B: Im Perlflussdelta entwickelt sich die größte Stadt der Welt durch Zusammenwachsen von elf Millionenstädten. Schon in zehn Jahren sollen in Perlfluss-City 60 Millionen Menschen leben und arbeiten. Für den Aufbau der nötigen Infrastruktur investiert der chinesische Staat umgerechnet rund 200 Milliarden Euro. Bild vergrößern
Abb. B: Im Perlflussdelta entwickelt sich die größte Stadt der Welt durch Zusammenwachsen von elf Millionenstädten. Schon in zehn Jahren sollen in Perlfluss-City 60 Millionen Menschen leben und arbeiten. Für den Aufbau der nötigen Infrastruktur investiert der chinesische Staat umgerechnet rund 200 Milliarden Euro.

EXPORTSCHLAGER „MADE IN CHINA“

Doch was sind die Gründe für diese Erfolgsgeschichte Chinas? Wie hat es der kommunistische Staat geschafft, traditionelle Wirtschaftsmächte wie Japan und Deutschland zu überflügeln und sogar die USA herauszufordern? Eine endgültige Antwort auf diese spannenden Fragen hat auch Chinaforscher ten Brink (noch) nicht parat. Als aufmerksamer Beobachter der Geschichte sucht er aber sowohl in den „nackten“ Zahlen zur Ökonomie als auch mithilfe eines Blickes hinter die Kulissen von Politik und Gesellschaft nach Erklärungen für die florierende Wirtschaft des Landes.

Zahlreiche wichtige Mosaiksteinchen des Erfolgsmodells China hat ten Brink in jahrelanger Arbeit bereits aufgespürt. Eines davon ist schlichtweg das Glück. „Der Erfolg Chinas hängt zu einem großen Teil mit Faktoren zusammen, die die chinesischen Machthaber nicht kontrollieren konnten, sondern die auf günstigen weltwirtschaftlichen und ostasiatischen Konstellationen beruhten“, erklärt ten Brink. So war Ende der 1980er-Jahre, als der Aufstieg begann, reichlich „Treibstoff“ für die chinesische Wirtschaft vorhanden. Anleger in Ostasien, Europa und Nordamerika suchten damals händeringend nach Projekten, in die es sich gewinnbringend zu investieren lohnte. Ten Brink fasst dieses Phänomen unter dem Begriff „Anlagennotstand“ zusammen. Da kam das wirtschaftlich (noch) unterentwickelte China mit seinen Dumpinglöhnen und allgemein niedrigen Arbeitskosten und Umweltauflagen gerade recht. Innerhalb kurzer Zeit stiegen die ausländischen Direktinvestitionen in China um ein Vielfaches.

Maßgeblich unterstützt wurde diese Entwicklung von zahlreichen sogenannten Übersee-Chinesen in Taiwan, Hongkong oder den USA. Sie besaßen beste Kontakte ins Reich der Mitte und fädelten so manch lukratives Geschäft ein. Schon bald produzierte die chinesische Industrie im Auftrag von europäischen, nordamerikanischen und zum Teil auch asiatischen Investoren billige Produkte für den globalen Markt. Den Großteil der Gewinne strichen damals zwar die multinationalen Konzerne ein und nicht die lokalen Produzenten oder Zulieferer. Trotzdem brachte diese staatlich geförderte Strategie China nicht nur den Titel „Werkbank der Welt“ ein, sondern auch erhebliche Steuereinnahmen. Und diese wurden zum großen Teil umgehend in die eigene Industrie reinvestiert.

Als äußerst erfolgreich erwies sich darüber hinaus eine von China ausgedachte und perfektionierte Vorgehensweise, die man wohl als „copy & paste“ bezeichnen kann. Statt teure eigene Forschung zu betreiben, konzentrierte sich die chinesische Industrie in vielen Wirtschaftsbereichen darauf, lukrative technische Neuentwicklungen und High-Tech-Produkte aus aller Welt zu kopieren und weit unter Weltmarktpreis mit dem Label „Made in China“ auf den Markt zu bringen. Ein Paradebeispiel für diese Strategie ist das Unternehmen Lenovo. Erst im Jahr 1984 von einigen wenigen jungen Chinesen gegründet, stellt Lenovo heute Millionen von Notebooks, Tablet-PCs, Ultrabooks, Workstations, Server und Smartphones her. Längst hat Lenovo einstigen Marktführern wie Hewlett-Packard, Dell oder der Kultmarke Apple den Rang abgelaufen und verkauft mehr PCs als jeder andere Konzern weltweit (Stand 2013). Hinzu kommen aktuell Mehrheitsbeteiligungen etwa am Aldi-Lieferanten Medion und eine Übernahme des Handyherstellers Motorola Mobility.

Interessant war das aufstrebende China für die Industrieländer zudem durch seinen Rohstoffreichtum etwa im Bereich der Seltenen Erden. Diese Metalle gehören zu den begehrtesten Handelswaren der Welt. Ohne sie wären Smartphones, Notebooks, Windkraftanlagen, LED-Leuchten und Elektromotoren heute undenkbar. Von China zunächst billig auf den Markt geworfen, wurden Seltene Erden wie Cer, Neodym, Yttrium oder Lanthan zu Exportschlagern und sprudelnden Einnahmequellen.

KAPITALISMUS AUF CHINESISCHE ART

„Dies alles war möglich, weil sich der Staat von Anfang an stark in die Wirtschaftspolitik eingemischt hat und dies noch immer tut“, erklärt ten Brink. Das gilt etwa für das staatlich kontrollierte Bankensystem mit der mächtigen Zentralbank an der Spitze. Dieses effektive Steuerungsinstrument stellt Kredite für Investoren bereit und überwacht allgemein den Geldverkehr. Mit diesem Machtinstrument im Rücken konnten Chinas Politiker etwa auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise 2008/2009 das größte Konjunkturpaket der Welt (im Verhältnis zum BIP) auf den Weg bringen. Die bereitgestellten rund 460 Milliarden Euro Soforthilfe sorgten dafür, dass der lahmende chinesische Wirtschaftsmotor wieder ansprang. Die Finanzspritze entpuppte sich darüber hinaus als wichtiger Rettungsanker für die gesamte Weltwirtschaft.

Die Machthaber in Peking haben aber nicht nur den Kapitalmarkt weitgehend im Griff, sie sorgen auch dafür, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Ob Energie, Verkehr oder IT: In allen Bereichen wurden und werden regelmäßig neue Projekte angeschoben. Sie sollen die Industrie in die Lage versetzen, noch mehr und gegebenenfalls noch kostengünstiger zu produzieren.

Seit den Anfängen der Modernisierung 1979 unter dem damaligen Staatschef Deng Xiaoping hat sich die Volksrepublik tatsächlich in weiten Teilen neu erfunden. Das moderne China setzt viel mehr als früher auf Profit und Gewinne, schnelles Wirtschaftswachstum und Wettbewerb. Auch persönlicher Reichtum, gesellschaftliche Anerkennung und Streben nach Erfolg bekommen für viele Chinesen eine immer wichtigere Bedeutung. Ten Brink fasst diesen Image- und Wertewandel so zusammen: „Aus der alten Kommandowirtschaft ist ein Staatskapitalismus ‚Made in China‘ geworden.“ Chinesische Politiker sprechen lieber von einer „sozialistischen Marktwirtschaft“. Von der sozialen Marktwirtschaft im Wirtschaftswunderland Deutschland der 1960er-Jahre ist diese jedoch noch ein ganzes Stück weit entfernt.

Immerhin hat die chinesische Regierung mittlerweile einige Maßnahmen auf den Weg gebracht, um etwa die Situation der rund 200 Millionen Wanderarbeiter im Lande zu verbessern. Dazu gehören eine Erhöhung des Mindestlohns sowie Renten- und Arbeitslosen-Programme nach westlichem Vorbild. Diese Reformen sollen einerseits zeigen, dass die Staatsparole von der „harmonischen Gesellschaft“ Gültigkeit hat. Dahinter steckt aber letztlich auch das Ziel, den Erfolg des chinesischen Modells nicht zu gefährden. „Damit Chinas Kapitalismus funktioniert, braucht es wie in jedem Kapitalismus einen Sozialstaat. Dieser kann die Reproduktion der Arbeitskraft sichern, den Binnenkonsum stärken und für ein Mindestmaß an Zufriedenheit unter den einfachen Leuten sorgen“, meint ten Brink.

Der aus alldem resultierende wirtschaftliche Aufschwung hat das Land in den vergangenen 20 Jahren außenpolitisch deutlich gestärkt und die Machtverhältnisse weltweit, (geo)politisch wie ökonomisch, nachhaltig verändert. Chinas Stimme hat heute im Weltsicherheitsrat und in anderen internationalen Gremien und Bündnissen viel mehr Gewicht als früher – Blockadestrategien bei wichtigen Entscheidungen inklusive. Unterstützt wird dieses moderne Weltmachtdenken Chinas unter anderem durch die Modernisierung der eigenen Armee und die Sicherung wichtiger Seewege. Und es werden neue politisch-wirtschaftliche Allianzen geschmiedet, die den Machthabern in Peking erfolgversprechend erscheinen. So wurde im Jahr 2014 ein Deal über die Belieferung Chinas mit russischem Erdgas ratifiziert. Der Spatenstich für die notwendige 4.000 Kilometer lange und 50 Milliarden Euro teure neue Pipeline ist bereits erfolgt. 38 Milliarden Kubikmeter Gas will Russland damit von 2018 an jährlich nach China pumpen.

AUFSCHWUNG OHNE ENDE?

Aufstieg zur Führungsnation, anhaltendes Wachstum, mehr Wohlstand für die Arbeiterklasse, internationale Partnerschaften: Chinas Führung scheint in den vergangenen Jahren zumindest wirtschaftlich einiges richtig gemacht zu haben. Doch wie sieht die Zukunft des Landes aus? Geht die Erfolgsstory weiter oder droht vielleicht bereits ein schnelles Ende des Wirtschaftsbooms? „Als Sand im Getriebe könnten sich vor allem die noch immer enormen sozialen Unterschiede im bevölkerungsreichsten Land der Welt erweisen“, sagt ten Brink. Im Perlflussdelta etwa klafft die Schere zwischen arm und reich nach wie vor besonders weit auseinander.

Vor allem die 30 Millionen Wanderarbeiter leben dort – trotz der staatlichen Eingriffe – noch immer an der Existenzgrenze. Neben diesen sozialen Problemen gibt es aber noch andere Fallstricke. Dazu gehören unter anderem die Exportabhängigkeit des Landes und die Bedrohungen, die durch Schwankungen des Weltmarkts ausgelöst werden können. So würde eine neuerliche Weltwirtschaftskrise im Ausmaß von 2008/2009 vermutlich auch die chinesische Wirtschaft ins Wanken bringen. Schon die Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers 2008 und die anschließende globale Kettenreaktion hatten in China damals für einen Einbruch der Exporte um rund 25 Prozent gesorgt. Massenentlassungen in der Elektronik- und Textilindustrie, aber auch in anderen Bereichen waren die Folge. Ähnliches könnte jederzeit wieder drohen.

DIE KEHRSEITE DES ERFOLGS

Ein möglicher anderer Stolperstein sind die massiven ökologischen Probleme, die in China an der Tagesordnung sind und die Gesundheit von Millionen Chinesen bedrohen. Dazu gehören Trinkwassermangel, Smog, Müllberge, vergiftete Böden und natürlich die ungeregelte Bautätigkeit, die immer mehr wertvolle Naturflächen vernichtet. „An all diesem zeigt sich einmal mehr, dass ein Kapitalismus ohne Krisen und soziale Widersprüche nicht zu haben ist. Das gilt auch für den neuen chinesischen Kapitalismus“, konstatiert ten Brink. Hinzu kommt die ohnehin komplizierte Situation innerhalb des Landes. Die enorme Größe und die Aufteilung in 22 Provinzen, vier Städte mit Provinzstatus (Chongqing, Beijing, Tianjin und Shanghai) und fünf autonome Regionen spielen lokalen Politikern und Fabrikchefs in die Karten. Sie haben vor Ort oft mehr Einfluss auf die Geschicke der Region als die weit entfernten Machthaber in Peking. Korruption und Vetternwirtschaft sind weit verbreitet und verhindern eine Detailsteuerung durch die Zentralregierung. (Abb. C)

Abb. C: Der fragmentierte chinesische Parteienstaat: Die Koexistenz von 22 Provinzen, 5 autonomen Regionen und 4 St&auml;dten mit dem Status einer Provinz schafft ein recht disparates Gebilde. <br />Durch die Aufteilung in 5 Regierungsebenen wird eine Detailsteuerung unm&ouml;glich. Bild vergrößern
Abb. C: Der fragmentierte chinesische Parteienstaat: Die Koexistenz von 22 Provinzen, 5 autonomen Regionen und 4 Städten mit dem Status einer Provinz schafft ein recht disparates Gebilde.
Durch die Aufteilung in 5 Regierungsebenen wird eine Detailsteuerung unmöglich.

In den letzten Jahren hat sich deshalb – manchmal ausgehend von dem durch die Kolonialzeit westlich geprägten Hongkong – schon interner Widerstand gegen die (Wirtschafts-)Politik der chinesischen Führung formiert. Streikwellen und Studentenproteste mit Forderungen nach höherer Bezahlung oder ökologischer Erneuerung sind längst keine Seltenheit mehr. Die Machthaber stecken dabei in einer Zwickmühle. Denn mehr soziale Gleichheit und höhere Löhne würden zwar den Binnenmarkt ankurbeln, sie könnten jedoch ein Faustpfand des Erfolgs, die geringen Arbeitskosten, zunichtemachen. Gar nicht auf die Wünsche der Massen einzugehen oder Widerstand ggf. sogar militärisch zu brechen, wäre dagegen für die Arbeitsmoral verheerend und könnte ausländische Handelspartner abschrecken.

Ob der Staatskapitalismus in China dauerhaften Erfolg verspricht, ist derzeit selbst für Experten kaum absehbar. Ten Brink wird daher auch in Zukunft den Licht- und Schattenseiten des Modells China nachspüren. Als nächstes plant er die Entwicklung einzelner Industriezweige – etwa der Photovoltaik-, LED- oder Robotikbranche – näher unter die Lupe zu nehmen. Anderen aufstrebenden Staaten weltweit rät ten Brink angesichts der vielen Unwägbarkeiten jedoch ab, den chinesischen Weg als eine Art Blaupause zu verwenden: „De facto orientieren sich aber bereits eine Menge Regierungen im globalen Süden etwa an der chinesischen Wirtschaftsförderung“, so der Forscher. Und auch im Westen gibt es mittlerweile mehr Fürsprecher als gedacht für diesen „Kapitalismus ohne Demokratie“.