Tröpfchenmodell

Beim Tröpfchenmodell wird der Kern in Analogie zum Wassertropfen als Tröpfchen einer Flüssigkeit aus Protonen und Neutronen angesehen. Diese Analogie wird u.a. durch die praktisch konstante Dichte aller Atomkerne, die nahezu konstante Kernbindungsenergie pro Nukleon und die geringe Reichweite der Kernkraft nahe gelegt. Das Tröpfchenmodell erlaubt es, Kernbindungsenergien zu berechnen, Kernverdampfungsprozesse zu beschreiben und die Kernspaltung qualitativ zu erklären. Es eignet sich nicht zur Beschreibung der inneren Struktur der Kerne.

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