Fachbereich: Geographie

Lottospieler zahlen für andere

14. August 2008

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Wer Lotto spielt, finanziert Angebote, wie beispielsweise den Breitensport, Kunst und Kultur - ohne davon selbst zu profitieren. Denn: Nutznießer sind überdurchschnittlich häufig Menschen, die nicht Lotto spielen. Das zumindest hat eine repräsentative Studie von Jens Beckert und Mark Lutter vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln gezeigt.

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Unberührter Regenwald reinigt die Atmosphäre

11. April 2008

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Dass die Tropen die Atmosphäre reinigen und das Klima regeln, ist schon lange bekannt. Doch nach welchen Mechanismen funktioniert dies? Mit einem Forschungsflugzeug und Messungen in der Bodenstation Brownsberg in Surinam haben Forscher des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie die Atmosphärenchemie über dem Regenwald Amazoniens genauer untersucht. Die Ergebnisse verblüfften die Wissenschaftler: Denn tatsächlich ist die Reinigungskraft der natürlichen Atmosphäre viel größer als bisher angenommen.

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Rückkopplung im Treibhaus

11. März 2008

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Die Ozeane nehmen fast ein Drittel des Kohlendioxids auf, das der Mensch in die Atmosphäre bläst. Je höher der Anteil des Kohlendioxids in der Luft, desto mehr sollte sich auch in den Meeren lösen. Tut es aber nicht. Zumindest im südlichen Ozean macht sich in den letzten 25 Jahren ein Sättigungseffekt bemerkbar, so das Ergebnis der Untersuchungen von Wissenschaftlern: Obwohl die Kohlendioxid-Emmissionen seit den frühen 1980er-Jahren um 40 Prozent zugenommen haben, nahm der südliche Ozean nicht mehr Kohlendioxid auf. Schuld ist eine Rückkopplung: Der Klimawandel, den Treibhausgase zumindest mitverursachen, stört den Kohlenstoffkreislauf der Ozeane.

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Der demografische Wandel kommt uns teuer

18. Januar 2006

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Der demografische Wandel könnte früher als allgemein erwartet für erhebliche ökonomische Belastungen sorgen. Schon bald nämlich erreichen die geburtenstarken Jahrgänge („Babyboomer“) eine auf dem Arbeitsmarkt kritische Altersschwelle. Sind die über 50-Jährigen auch in Zukunft in so geringem Maß am Arbeitsleben beteiligt wie heute, würde in Deutschland 2025 etwa 9 Prozent weniger gearbeitet. Dies lässt sich anhand des von James Vaupel, Direktor am Max-Planck-Institut für demografische Forschung, und seinen Mitarbeitern entwickelten Rostocker Index für die ökonomischen Konsequenzen des demografischen Wandels zeigen.

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